{"id":348,"date":"2010-04-08T09:29:30","date_gmt":"2010-04-08T09:29:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.es-blueht.de\/?page_id=348"},"modified":"2018-05-28T10:18:00","modified_gmt":"2018-05-28T09:18:00","slug":"pflegemasnahmen-saat-und-pflanztermine","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.es-blueht.de\/?page_id=348","title":{"rendered":"Pflegema\u00dfnahmen, Saat- und Pflanztermine"},"content":{"rendered":"<div class=\"page-restrict-output\"><h3><strong><span style=\"font-size: medium;\">Obst:<\/span><\/strong><\/h3>\n<p><strong>Schnitt und Auslichtung<\/strong><\/p>\n<p>Steinobst gleich bei der Ernte schneiden, vermeidet Gummifluss.<\/p>\n<p>Die Kronen der Obstb\u00e4ume m\u00fcssen nicht nur stabil aufgebaut werden, sondern auch winddurchl\u00e4ssig sein.<\/p>\n<p>Eine dichte Krone wird zwar gern von den V\u00f6geln als Fluchtm\u00f6glichkeit benutzt, aber die Sch\u00e4dlinge werden eher in einer lockeren gefressen.<\/p>\n<p>Der Wind in einer lockeren Krone trocknet die Bl\u00e4tter nach dem Niederschlag eher ab, dadurch k\u00f6nnen sich die pilzlichen Sch\u00e4diger nicht so ausbreiten. In einer lockeren Krone kommt auch die Sonne besser an die Fr\u00fcchte heran, sie reifen besser aus und halten sich somit l\u00e4n\u00adger auf dem Lager.<\/p>\n<p><strong>Kleinbaumformen bevorzugen<\/strong><\/p>\n<p>In kleinen B\u00e4umen kann man befallene Triebspitzen und Fruchtmumien leicht entfernen. Raupennester k\u00f6nnen ausgebrochen werden. Mit Fruchtmonilia befallene Fr\u00fcchte k\u00f6nnen entfernt werden, ehe sie andere anstecken. Rindenpflege ist besser m\u00f6glich. Bei Johannisbeeren die von Johannisbeergallmilben verursachten Rundknospen ausbrechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong><span style=\"font-size: medium;\">Gem\u00fcse:<\/span><\/strong><\/h3>\n<p>Weiter Pflanzenabstand, damit sich die Pflanze gesund entwickeln kann. Lieber den Platz dazwischen mit Schnellwachsenden Vorfr\u00fcchten nutzen.<\/p>\n<p>Kohlraupen absuchen.<\/p>\n<p>Wenn nicht termingerecht ges\u00e4t, mu\u00df man M\u00f6hren sehr d\u00fcnn auss\u00e4en, denn beim Verziehen entstehende L\u00f6cher werden gern von den M\u00f6hrenfliegen genutzt. Mit Steckzwiebeln die Reihen markieren.<\/p>\n<p>Jungpflanzen rechtzeitig auseinanderpflanzen verhindert viele Wurzel- und St\u00e4ngelsch\u00e4den. Wurzelgem\u00fcse an trockenen Tagen ernten, dann halten sie sich besser im Einschlag oder Keller.<\/p>\n<p><strong>Lichtbedarf<\/strong><\/p>\n<p>Lichtbedarf der einzelnen Gem\u00fcsearten beachten. Viele Gem\u00fcse (Salat, Brokkoli, Blumenkohl, Chinakohl) wachsen nicht mehr zufriedenstellend im Halbschatten.<\/p>\n<p><strong>Wasserbedarf und Regulierung<\/strong><\/p>\n<p>Die meisten Gem\u00fcsearten haben eine gleichm\u00e4\u00dfige Versorgung mit Wasser am liebsten. Ungleiche Wasserversorgung schadet durch Aufplatzen der Fr\u00fcchte oder Knollen (Tomaten, Kohlrabi). Einen gewissen Ausgleich schafft eine Mulchschicht auf dem Gem\u00fcsebeet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong><span style=\"font-size: medium;\">Saat- und Pflanztermine<\/span><\/strong><\/h3>\n<p><strong>Sch\u00e4diger der Pflanzen haben bestimmte Termine<\/strong><\/p>\n<p>Abh\u00e4ngig von Jahreszeit und Witterung haben die meisten Sch\u00e4dlinge feste Termine, an denen sich ihr Auftreten orientiert.<\/p>\n<p>Auch die massenweise Vermehrung, die meistens erst zu Schadensf\u00e4llen f\u00fchrt, ist an gewisse Termine und Witterung gebunden.<\/p>\n<p>Die Termine f\u00fcr Aussaaten und Anzucht der Pflanzen richten sich nach den jeweiligen Witterungsverh\u00e4ltnissen im Fr\u00fchjahr. Erst bei einer gewissen Bodentemperatur k\u00f6nnen sich die Jungpflanzen z\u00fcgig entwickeln.<\/p>\n<p>Durch Ver\u00e4nderung der gewohnten Anbautermine kann man die Sch\u00e4dlinge \u00fcberlisten.<\/p>\n<p><strong>Beispiele<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Kohl schon Anfang April gepflanzt wird, kommt der Befall durch die Kleine Kohlfliege (1.Generation) zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p>Puffbohnen schon Ende Februar ausgelegt, oder vorgezogen im Fr\u00fchbeet und im M\u00e4rz ausgepflanzt, werden kaum noch von der Schwarzen Bohnenblattlaus befallen.<\/p>\n<p>R\u00f6hren als Fr\u00fchsaat (M\u00e4rz) oder als Sp\u00e4tsaat (Anfang Juli) entgehen oft der M\u00f6hrenfliege.<\/p>\n<p><strong>Lang- und Kurztagspflanzen<\/strong><\/p>\n<p>Saat- und Pflanztermine der Lang- und Kurztagspflanzen m\u00fcssen ge\u00adnau beachtet werden, da sonst eine unerw\u00fcnschte Entwicklung stattfindet. Auf den Sament\u00fcten sind meist die Termine vermerkt, oft auch aus der Bezeichnung Fr\u00fchjahrs-, Sommer-, Herbstsorte erkennbar. Kurztagspflanzen entwickeln an kurzen Tagen die Bl\u00fcten (Bsp. Chrysanthemen, Dahlien). Langtagspflanzen reagieren an langen Tagen (Sommer) mit Bl\u00fcten (Bsp. Sommersalat, Fenchel etc.).<\/p>\n<p><strong>Saattermine in Bezug auf Witterungsverh\u00e4ltnisse<\/strong><\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr reagieren verschiedene Pflanzen auf Frosteinwirkung mit Schossen (vorzeitiges Bl\u00fchen). Zu beachten sind die unterschiedlichen Keimtemperaturen bei Gem\u00fcse (z.B. M\u00f6hren, Feldsalat bei niedrigen, Erbsen, Bohnen, Zucchini bei h\u00f6heren Temperaturen).<\/p>\n<p><strong>Termingerechte D\u00fcngung:<\/strong><\/p>\n<p>Da im Kleingarten meistens mit Kompost oder organischen D\u00fcngern gearbeitet wird, mu\u00df man rechtzeitig f\u00fcr N\u00e4hrstoffnachschub sorgen, denn diese brauchen eine Anlaufzeit, bis das Bodenleben die N\u00e4hrstoffe freisetzt. Man rechnet 4-6 Wochen.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"page-restrict-output\"><p>Obst: Schnitt und Auslichtung Steinobst gleich bei der Ernte schneiden, vermeidet Gummifluss. Die Kronen der Obstb\u00e4ume m\u00fcssen nicht nur stabil aufgebaut werden, sondern auch winddurchl\u00e4ssig sein. Eine dichte Krone wird zwar gern von den V\u00f6geln als Fluchtm\u00f6glichkeit benutzt, aber die Sch\u00e4dlinge werden eher in einer lockeren gefressen. 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