{"id":3374,"date":"2023-07-22T08:44:56","date_gmt":"2023-07-22T07:44:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.es-blueht.de\/?p=3374"},"modified":"2023-07-22T08:45:54","modified_gmt":"2023-07-22T07:45:54","slug":"warnung-giftig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.es-blueht.de\/?p=3374","title":{"rendered":"WARNUNG &#8211; GIFTIG &#8211; Jakobskreuzkraut"},"content":{"rendered":"<div class=\"page-restrict-output\"><p>Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,<\/p>\n<p>In unseren Kleing\u00e4rten breitet sich das <strong><a href=\"https:\/\/nrw.nabu.de\/tiere-und-pflanzen\/pflanzen\/invasive-arten-konfliktarten\/jakobskreuzkraut\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jakobskreuzkraut<\/a><\/strong> rasant aus. Manche halten es f\u00fcr eine h\u00fcbsche Wildstaude, dabei sind alle Teile dieser Pflanze giftig. In \u00d6sterreich und der Schweiz ist das Jakobskreuzkraut sogar als meldepflichtig eingestuft.<\/p>\n<p>Das Jakobskreuzkraut ist nicht als Neophyt eingewandert, sondern ist eine in Deutschland heimische Pflanze. Es wird 30 bis 100&nbsp; Zentimeter hoch; alle Pflanzenteile sind giftig. Durch ihr geringes Gewicht verbreiten sich die Samen \u00fcber gr\u00f6\u00dfere Entfernungen. So gelangen sie nicht nur auf Brachfl\u00e4chen und Bepflanzungsl\u00fccken von Weiden, sondern auch in Hausg\u00e4rten und Kleingartenanlagen. Es bevorzugt warme und sonnige Standorte mit m\u00e4\u00dfigem N\u00e4hrstoffgehalt. Die Pflanze ist mehrj\u00e4hrig: Im ersten Jahr sind nur die gr\u00fcnen Bl\u00e4tter zu sehen &#8211; eine sogenannte Rosette. Erst im zweiten Jahr bl\u00fcht das Jakobskreuzkraut zwischen Juni und September gelb und samt stark und weitr\u00e4umig aus. Die einj\u00e4hrige Pflanze kann mit Rucola verwechselt werden und die zweij\u00e4hrige Pflanze \u00e4hnelt dem Johanniskraut. Auf diese Weise kann sie leicht in Gew\u00fcrzen, Tees und Salaten landen. Auch Imker sind zunehmend davon betroffen. Wenn im Honig das Gift dieser Pflanze nachgewiesen wird, kann es zur Vernichtung der gesamten Sommerernte f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Giftstoffe des Jakobskreuzkrautes, die sogenannten <strong><a href=\"https:\/\/www.verbraucherzentrale.de\/wissen\/lebensmittel\/lebensmittelproduktion\/pyrrolizidinalkaloide-in-lebensmitteln-11450\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pyrrolizidinalkaloide<\/a><\/strong>, sind gef\u00e4hrlich. Sie k\u00f6nnen in der Leber zu akuten und chronischen Vergiftungen f\u00fchren. Das T\u00fcckische daran ist, dass sich die Giftstoffe immer mehr anreichern. Selbst jeweils geringe Einzelmengen des Jakobskreuzkrauts k\u00f6nnen dann bei Mensch wie Tier schwere Folgen haben. Die Pflanzen sollten vollst\u00e4ndig inklusive ihres gesamten Wurzelwerks herausgenommen werden. Auf jeden Fall sollte man dabei Handschuhe tragen, denn das Gift kann auch \u00fcber die Haut aufgenommen werden.<\/p>\n<p>Beim Entfernen der Pflanzen sollte man sehr sorgf\u00e4ltig vorgehen, bleibt nur ein kleiner Teil der Wurzel im Boden, treibt die Pflanze binnen kurzem erneut aus. Die Pflanzen sollten dann \u00fcber den Hausm\u00fcll (Restm\u00fclltonne!) entsorgt werden. Sie sollten keinesfalls in der Biotonne oder auf dem Kompost landen, denn im Kompost oder im Boden k\u00f6nnen die Samen bis zu 30 Jahre keimf\u00e4hig bleiben.<\/p>\n<p>\nHeike Kr\u00fcger<br \/>\nBezirksfachberatung Nord<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"page-restrict-output\"><p>Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde, In unseren Kleing\u00e4rten breitet sich das Jakobskreuzkraut rasant aus. Manche halten es f\u00fcr eine h\u00fcbsche Wildstaude, dabei sind alle Teile dieser Pflanze giftig. In \u00d6sterreich und der Schweiz ist das Jakobskreuzkraut sogar als meldepflichtig eingestuft. Das Jakobskreuzkraut ist nicht als Neophyt eingewandert, sondern ist eine in Deutschland heimische Pflanze. Es wird [&hellip;]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-3374","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wichtige-hinweise"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.es-blueht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3374","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.es-blueht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.es-blueht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.es-blueht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.es-blueht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3374"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.es-blueht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3374\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3376,"href":"https:\/\/www.es-blueht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3374\/revisions\/3376"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.es-blueht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3374"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.es-blueht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3374"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.es-blueht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3374"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}