Aktuelles

Jour fixe am 11.07.

Liebe Gartenfreundinnen und liebe Gartenfreunde,

unser nächster Austausch findet am 11.7.2026, von 13 bis 15 Uhr, am Vereinsschuppen statt und Ihr seid alle herzlich eingeladen.

Euer Vorstand

Das leidige Thema Ratten

Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,

anbei Infos zum Thema Ratten im Garten. Diese liegen auch ab Samstag im Flyer-Kasten am Vereinsschuppen zum Mitnehmen!

Zunächst: Ratten stellen keinen Weltuntergang dar und das Risiko einer Krankheitsübertragung durch Ratten im Garten ist ähnlich wie das durch Mäuse. Aufgrund der hohen Rattenpopulation und der gleichzeitigen Resistenzproblematik im Stadtgebiet  werden wir wohl in den nächsten Jahren auch die eine oder andere „durchziehende“ Ratte in Kauf nehmen müssen. Eine Ansiedlung sollte natürlich verhindert werden. Dazu kann jede(r) seinen Beitrag leisten, in dem die Gärten und insbesondere Kompost, Vogelfutterstellen und Versteckmöglichkeiten im Auge behalten werden.

Folgende Regeln zur Prävention sind zu beachten:

  1. Vor allem dürfen keine tierischen Abfälle (Ausnahme: Eierschalen, wenn abgetrocknet und zerkleinert) kompostiert werden. Beimischung von frischen Küchenabfällen ist unproblematisch, solange die Komposter gut gesichert sind, d.h. wenn mit engmaschigem Draht, auch am Boden, der „Zutritt“ versperrt ist. Ich (Silke) habe gute Erfahrungen mit Bokashi-Kompostierung von Küchenabfällen in geschlossenen Behältern gemacht.
  1. Auch beim Füttern von Vögeln gibt es einiges zu beachten. Ratten können durch Vogelfutter, das offen auf dem Boden oder der Fensterbank ausliegt, angelockt werden. Deshalb sollte man am besten einen Futterspender verwenden, bei dem Vögel durch eine kleine Öffnung an die Samen gelangen können. Die Futterstelle hoch aufhängen und auch den Boden darunter sauber halten. Ideal ist ein Futtersilo mit einer Auffangschale, dann landet weniger Futter am Boden. Nicht zu viel Futter anbieten, damit keine Reste liegen bleiben.
  1. Der Garten sollte nicht zu viele Verstecke für Ratten bieten. Doch der Grad der Aufgeräumtheit des Gartens ist ein Balanceakt. Natürlich wird den Ratten der Aufenthalt in einem „übersichtlich gestalteten Garten“ erschwert. Allerdings wird ein solcher Garten dadurch auch für viele andere Tiere, die Verstecke und verwilderte Bereiche benötigen, unattraktiver.
  1. Ratten mögen Nüsse und Obst – also keine Nüsse und kein Fallobst liegen lassen

 

Im Falle einer Rattenansiedlung ist folgendes zu beachten:

Die Bekämpfung von Nagern darf mit chemischen Bekämpfungsmitteln (Rodentiziden) nur von professionellen Anwendern vorgenommen werden. Solch eine Maßnahme wird nur vom Vorstand nach Abwägung von Kosten und Nutzen eingeleitet. Der Verkauf von klassischem Rattengift an Privatleute ist seit Ende April 2026 aus Umweltschutzgründen verboten. Denn durch die Köder, die die Blutgerinnung hemmen und so zum Tod der Nagetiere führen, können auch andere Tiere verenden.

Meldet bitte jede Rattensichtung umgehend an den Vorstand, mit Angabe von Tieranzahl, Datum und Parzellennummer: vorstand@es-blueht.de, damit wir abschätzen können, ob wir einen professionellen Rattenbekämpfer beauftragen müssen.

 

Folgendes geben wir noch zu bedenken:

Es ist grundsätzlich verboten, im Kleingarten Gift auszubringen. Bei vereinzeltem Auftreten von Nagetieren ist die Verwendung mechanischer oder Lebendfallen empfohlen, wobei diese täglich zu kontrollieren sind. Nagetierfallen sollten auf den Laufwegen der Nager ausgelegt werden. Besonders nachts laufen Ratten auf den immer gleichen Wegen aus ihren Verstecken zu den Futterquellen. Neben Schlagfallen, die die Tiere töten, sind im Handel auch Lebendfallen erhältlich. Dabei ist es wichtig, die Fallen mindestens einmal täglich zu kontrollieren und die Tiere an einem von menschlichen Siedlungen möglichst weit entfernten Ort freizulassen. Der Einsatz von sogenannten Klebefallen, auf denen Ratten und Mäuse festgeklebt nach mehreren Tagen qualvoll sterben, ist verboten und verstößt gegen das Tierschutzgesetz.

Gifte gegen Wühlmäuse gehören zu den Pflanzenschutzmitteln und diese daher durch das in der Gartenordnung aufgeführte Verbot von Pflanzenschutzmitteln verboten.

Es gibt Hinweise zum Vergrämen von Ratten, wobei diese (noch) nicht durch uns erprobt sind:

Streue etwas benutztes Katzenstreu auf die Wege (der Ratten) oder lege mit Katzenstreu gefüllte Stoffsäckchen an die Stellen, an denen die Ratten am häufigsten hineinkommen.

Da Ratten nachtaktiv sind, können auch helle Lichtquellen, besonders in ansonsten dunklen Bereichen, sehr abschreckend für die Tiere wirken. Zudem führen Veränderungen in ihrer Umgebung zu Unsicherheiten, weshalb sie diese oft meiden – neue Gegenstände, ungewohnte Gerüche oder häufige Störungen lösen bei ihnen Stress aus. Diese Unsicherheit führt häufig dazu, dass sie sich zurückziehen oder neue Nistplätze suchen.

Terpentin: Der strenge Geruch des Harzgemisches soll gegen Ratten helfen. Tränke dazu Lappen mit Terpentin und drücke sie in die Öffnung von Rattenbauten.

Kamille, Minze und Pfefferminze: Du kannst die Kräuter sowohl getrocknet als auch als Öl verwenden. Träufle etwas Öl auf die Laufwege der Ratten. Möglicherweise kannst du sie so zukünftig fernhalten.

Essigessenz: Tauche einen Stofflappen in etwas Essig oder Essigessenz und lege ihn vor die Rattenbauten. Der unangenehme Geruch ist nicht nur für die menschliche Nase unangenehm. Auch die Nager verwirrt er, was schließlich dazu führen kann, dass sie dein Haus wieder verlassen.

 

Viele Grüße
Euer Vorstand

Quellen:
https://utopia.de/ratgeber/ratten-vertreiben-so-klappt-es-ohne-gift-und-fallen_140833/
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Ratten-im-Garten-So-lassen-sich-die-Nager-vertreiben,ratten204.html
https://www.tiefenriede.de/fileadmin/pdf/ratten_bek_2.pdf

Absage des Sommerfests

Liebe Gartengemeinschaft,
 
auf Grund der erwarteten sehr hohen Temperaturen haben sich der Festaauschuss und der Vorstand schweren Herzen dazu entschlossen, das Sommerfest am 27.6. abzusagen.
 
Wir werden versuchen, es nach den Sommerferein nachzuholen!
 
Kommt gut durch die heißen Tage, sommerliche Grüße von 
Eurem Festausschuss und Eurem Vorstand

Sommerheckenschnitt steht an

Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,

es ist wieder soweit, der erste Heckenschnitt steht in der Zeit vom 27.06.2026 bis zum 25.07.2026 an.

Beachtet bitte, dass alle Hecken im Gartengelände auf eine einheitliche Höhe zurückgeschnitten werden sollen und dass Rankgewächse, die die Hecke „ersticken“ können, entfernt werden. Die Wildkrautentfernung am Heckensaum ist nur manuell (im Rahmen der geltenden Verordnungen des Landesbundes) zulässig, ein Krautsaum aus einheimischen Wildkräutern darf auch gern  stehen bleiben!

Falls noch Vögel in der Hecke brüten, so wartet bitte mit dem Schnitt solange, bis die Jungvögel das Nest verlassen haben.

Bitte schneidet die Hecke nicht vor dem 27.06.2026

Gärtnerische Grüße
Euer Vorstand

Der Schredder kommt

Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,

am Samstag, 11. April 2026 um 10.00 Uhr kommt der Schredder. Ab Samstag, 04. April 2026, kann der Baumschnitt bzw. das Schreddergut abgelegt werden.

Bitte nur auf folgenden Ablageflächen sammeln:

  1. Hinterm Vereinsschuppen in der Hecken–Ecke (vor den Hecken der Parzellen 54 und 56).
    Bitte die Zugänge freihalten.
  2. Auf den Parkbuchten des Vereins-Parkplatzes an der Bramfelder Straße.
    Der äußerste Parkplatz rechts (vor Parz. 3) muss für den Schredder freigehalten werden.

Außerdem sorgt bitte dafür, dass Parz. 1 und die Wege zugänglich bleiben.

Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass Äste nur bis zu einem Durchmesser von 20 cm geschreddert werden können. Dickere Äste, Baumwurzeln etc. sind also bitte selbst
zu entsorgen, z.B. durch die Anlage eines Totholzhaufens oder auf dem Wertstoffhof im Grünschnittcontainer.

Vielen Dank
Euer Vorstand

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du der Verwendung von Cookies zu.